Freitag, 15. August 2014
Der Umgang mit den Menschen
19av67, 20:33h
Der Umgang mit dem Menschen muss gelernt werden. Das wissen - sie - unsere Katzen - nur zu genau. So hocken sie da - die kleine Katzenschaar - so jung - so plüschig - so zierlich. Riesige Augen in einem zu kleinen Kopf. Das Fell noch struppig. Die Pfoten zu groß für diese Welt. Die Öhrchen aufmerksam. Der Blick klar und neugierig. Man sieht es - man spürt es - sie sind bereit für die Welt der Menschen. Bereit für ständigen Unsinn. Aber - man erklärte es ihnen - die erwachsenen Katzen - mit ernster Stimme - den Umgang mit dem Menschen muss man lernen. Ganz genau und präzise. Auch wenn man als Katze meilenweit und meterhoch über dem Menschen steht. Entwicklungstechnisch gesehen. Auch wenn er - der Mensch - da irgendetwas falsch versteht. Von Gott und seiner Schöpfung - und ihm - dem Menschen - als dessen Meisterwerk faselt. Katzen wissen es genau - Gott ist eine Katze. Und sie - die Katzen - sein Meisterwerk. Aber - das ist - nehmen wir es genau - und das tun wir ja ständig - eine andere Geschichte. Hier nur erwähnt - um Spannung zu erzeugen.
Der Umgang mit dem Menschen - die Stimme des Katers am Pult ist konzentriert - muss gelernt werden. Sein Rücken - des Katers natürlich - ist von Arthose gebeugt. Seine Augen - einstmal wohl strahlend gelb - nun milchig geworden. Trotzdem - sie spenden ihm Respekt - die junge Katzenschaar. Horchen - lauschen seiner Stimme. Lernen.
Lernen müssen sie - unsere Kleinen. Dazu ist sie da - diese Schule in Felinaterra. Der Welt von Katzen für Katzen gemacht. Verborgen hinter dem Strahlen des Mondlichtes in einer sternenlosen Nacht. Dem Tanz des Universums zur Stille des Nichts. Dem Glitzern der Schwärze in der Endlosigkeit. Hier - in dieser Welt - der Welt für Katzen - werden sie - die Kleinsten der Kleinen - bereit gemacht - für das Leben mit ihnen - den Menschen. Ihnen - denen sie haushoch überlegen sind. Lernen - damit ihre Überlegenheit steigt. Lerninhalte? Wie trampele ich auf einem Laptop herum - damit dieser arabische Tastaturtreiber aktiviert hat? Welche Tastenkombinationen muss ich mit den Pfoten wie unabsichtlich absichtlich erwischen - damit der Computer in den Ruhezustand fährt? Wie treibe ich meinen Menschen zur Verzweiflung? Wie in den Wahnsinn? Wie bekomme ich ihn dazu - dass zu tun - was ich als Katze so will? Wie dazu - genau das Futter serviert zu bekommen -welches ich zu verspeisen gedenke? Bedenkt - pflegen die Lehrer zu sagen - sie sind dumm - diese Menschen. Verstehen nichts. Begreifen nie was. Daher seid unnachgiebig in dem was ihr wollt. Auch - das sei nebenbei bemerkt - so ein Unterrichtsfach - die Willensstärke der Katze dem Menschen gegenüber aufrecht zu erhalten und zu stärken.
Der Umgang mit dem Menschen - der alte Kater auf dem Podium stärkt seine Stimme - muss gelernt sein. Dies ist - ich weise nur kurz darauf hin - für diejenigen unter uns Menschen - die es noch nicht begriffen haben - ein separates Unterrichtsfach auf dieser Schule in Felinaterra. Etwas belächelt - aber gut besucht. Dazu - der alte Kater wendet sich um - schauen wir uns kurz ein Video an.
Der Raum verdunkelt sich - wie bei den Menschenkindern brandet etwas Raunen auf. Spannung liegt in der Luft. Die Wand vor ihnen wird hell. Etwas flackert. Dann das Bild. Der Film zeigt einen Garten. Die Sonne scheint. Es scheint warm zu sein. Mittagszeit - dem Sonnenstand nach zu urteilen. Ein Baum. Genauer eine Platane. Noch nicht so groß wie sie sein könnte - aber doch schon groß genug um die Bezeichnung Baum zu verdienen. Darunter eine Bank. Umrundet den Stamm der Platane. Dahinter als Begrenzung zur Wildwiese Lavendel. Tausende von Schmetterlingen tummeln sich darin. In einem BeeBeeTree tosen Insekten. Bienen - Hummeln - Wespen und was sonst noch Nektar mag. Obwohl die Welt der Menschen - es ist ruhig hier. Als Katze könnte man es dort wohl aushalten. Vögel fliegen durch das Bild. Katzenschnuten im Klassenzimmer geben entsprechende Geräusche von sich. Erregt.
Das ist - die Stimme des Lehrers - ein Garten in der Menschenwelt. Heute - er wendet sich seiner Schülerschaar zu - obwohl sicher seiend - sie sehen ihn nicht - starren auf das Bild der Vögel - der Schmetterlinge - und all dem anderen Getier welches man so töten könnte - ist das Thema - fährt er fort - der Umgang mit dem Menschen - speziell - der Mensch benötigt hin und wieder mal eine Streicheleinheit von uns Katzen - damit er brav an der Stange des Gegängelt werdens läuft.
Im Bild erscheint ein Mensch. Eine Frau. Sommerlich gekleidet. Top - Shorts - barfuß. Ihre Hände dreckig von der Gartenarbeit. Das Gesicht etwas gerötet vor Anstrengung - setzt sie sich in den Schatten der Platane - auf die Rundbank. Genießt - das erkennen die Katzen genau - die Ruhe - die Kühle des Schattens. Neben sich legt sie eine Handvoll - die Katzen stöhnen - nicht fressbare - für sie die Katzen - Erbsenschoten auf die Bank.
Nun - die Stimme des Lehrers erklingt wieder - schaut genau zu. Dieser Mensch benötigt nun - ihr erkennt es ja genau - eine kleine Zuwendung ihres Königs. Wie genau - das könnt ihr nun folgend sehen.
Schweigend schauen sie - die kleinen Katzen. Die Frau hockt weiter auf der Bank. Im Schatten. Die nicht genießbaren Erbsenschoten neben sich. Starrt in die Ferne. Etwas fertig schaut sie aus - dieser Mensch. Dann - eine Katze erscheint - nein - sie keuchen - die kleinen - ein Kater. Gestreift mit weiß sein Fell. Die Pfoten weiß - die Beinchen wild gestreift. Der Blick der gelben Augen gnadenlos. Das Maul schief stehend. Sabber daraus tropfend. Ein Ohr verkrüppelt - das andere zerfetzt. Von ihm - diesem Kater - haben sie schon gehört. In Felinaterra sind er, der Binärkater und die Fehlfarbe so etwas wie Berühmtheiten. Legenden. Selbst ihn nur auf der Leinwand zu sehen - lässt die Kleinen vor Ehrfurcht erzittern.
Dies - der Lehrer ergreift das Wort - ist ein Meister seines Fachs. Ein leises Lächeln schwingt der Stimme bei. Schaut zu und lernt.
Auf seinen krummen gestreiften O-Beinchen läuft der Kater auf den Menschen - es muss - dass wissen die Kleinen nun - seine Frau die sein - zu. Hockt sich neben ihr. Freundlichkeit umgibt ihn. Eine Aura des Geborgen seins für sie - seine Frau die. Hockt er nun da - still - schweigend. Schaut gleich ihr - seiner Frau der - in die Ferne. Dann - sie schauen starr - die Kleinen - streckt der Kater auf der Leinwand die Pfote aus. Ausgefahrene Krallen senken sich ins weiche Fleisch des Arms der Frau der. Sie versteht - das sehen sie - die kleinen. Versteht - dass er - der gestreifte Kater - sie auffordert - ihm zu huldigen - verpackt in der Annahme - sie dürfte ihn kraulen - Zärtlichkeiten austauschen. So sitzen sie da - gemeinsam. Friedlich. Die Sonnen genießend. Eine Menschenhand im Fell des Katers verborgen. Kraulend. Er schnurrt. Das ist zu hören. Im Klassenzimmer. Laut und deutlich. Sie - die Frau die - verliert ihre Angespanntheit. Wird locker. Der Kater legt sich neben sie - den gestreiften Kopf mit den gnadenlosen Augen auf ihre Hand gebettet. Den Schwanz von der Bank hängen lassend. Die Augen geschlossen. Ein Bild der Gelassenheit.
Das Bild erstarrt. Der Umgang mit dem Menschen - die Stimme des Lehrers durchdringt die Stille im Raum - muss gelernt werden. Genau durch solche Aktionen - Zeichen der Zuneigung und der Zusammengehörigkeit - wird der Bund zwischen uns den Herrschenden und ihnen den Dienenden gestärkt. Verfallt nie dem Irrglauben - nur weil wir über ihnen stehen - dass sie - die Menschen alles für uns täten. Wir müssen sie glauben lassen - dass sie über uns stehen - und wir ihnen zugetan sind. Genau dazu - er dreht sich dem Standbild zu - dem Bild der Ruhe - des Friedens - wo Kater und Mensch eine Einheit bilden - sind solche Aktionen bestens geeignet.
Gebt eurem Menschen hin und wieder ein Stück Zucker an Liebesbeweis - und er - euer Mensch - wird - wenn er denn normal ist - alles für euch tun.
Wir verlassen sie nun - diese Schule in Felinaterra. Schauen in die Menschenwelt - dort - wo die Sonne strahlend vom Himmel scheint. Die Blätter der Platane im sanften Wind rascheln. Die Insekten im BeeBeeTree summen und tosen. Dort - wo sie - die Frau die - auf einer Bank hockt - einen gestreiften Kater neben sich. Ja - auch wenn sie es nicht genau weiß - er - der Kater - hat genau aufgepasst - ist ein Meister in seinem Fach - dem Fach - der Umgang mit dem Menschen. Er - der ehemals heimatlose König - nun mit ihr - seiner Magd.
Der Umgang mit dem Menschen - die Stimme des Katers am Pult ist konzentriert - muss gelernt werden. Sein Rücken - des Katers natürlich - ist von Arthose gebeugt. Seine Augen - einstmal wohl strahlend gelb - nun milchig geworden. Trotzdem - sie spenden ihm Respekt - die junge Katzenschaar. Horchen - lauschen seiner Stimme. Lernen.
Lernen müssen sie - unsere Kleinen. Dazu ist sie da - diese Schule in Felinaterra. Der Welt von Katzen für Katzen gemacht. Verborgen hinter dem Strahlen des Mondlichtes in einer sternenlosen Nacht. Dem Tanz des Universums zur Stille des Nichts. Dem Glitzern der Schwärze in der Endlosigkeit. Hier - in dieser Welt - der Welt für Katzen - werden sie - die Kleinsten der Kleinen - bereit gemacht - für das Leben mit ihnen - den Menschen. Ihnen - denen sie haushoch überlegen sind. Lernen - damit ihre Überlegenheit steigt. Lerninhalte? Wie trampele ich auf einem Laptop herum - damit dieser arabische Tastaturtreiber aktiviert hat? Welche Tastenkombinationen muss ich mit den Pfoten wie unabsichtlich absichtlich erwischen - damit der Computer in den Ruhezustand fährt? Wie treibe ich meinen Menschen zur Verzweiflung? Wie in den Wahnsinn? Wie bekomme ich ihn dazu - dass zu tun - was ich als Katze so will? Wie dazu - genau das Futter serviert zu bekommen -welches ich zu verspeisen gedenke? Bedenkt - pflegen die Lehrer zu sagen - sie sind dumm - diese Menschen. Verstehen nichts. Begreifen nie was. Daher seid unnachgiebig in dem was ihr wollt. Auch - das sei nebenbei bemerkt - so ein Unterrichtsfach - die Willensstärke der Katze dem Menschen gegenüber aufrecht zu erhalten und zu stärken.
Der Umgang mit dem Menschen - der alte Kater auf dem Podium stärkt seine Stimme - muss gelernt sein. Dies ist - ich weise nur kurz darauf hin - für diejenigen unter uns Menschen - die es noch nicht begriffen haben - ein separates Unterrichtsfach auf dieser Schule in Felinaterra. Etwas belächelt - aber gut besucht. Dazu - der alte Kater wendet sich um - schauen wir uns kurz ein Video an.
Der Raum verdunkelt sich - wie bei den Menschenkindern brandet etwas Raunen auf. Spannung liegt in der Luft. Die Wand vor ihnen wird hell. Etwas flackert. Dann das Bild. Der Film zeigt einen Garten. Die Sonne scheint. Es scheint warm zu sein. Mittagszeit - dem Sonnenstand nach zu urteilen. Ein Baum. Genauer eine Platane. Noch nicht so groß wie sie sein könnte - aber doch schon groß genug um die Bezeichnung Baum zu verdienen. Darunter eine Bank. Umrundet den Stamm der Platane. Dahinter als Begrenzung zur Wildwiese Lavendel. Tausende von Schmetterlingen tummeln sich darin. In einem BeeBeeTree tosen Insekten. Bienen - Hummeln - Wespen und was sonst noch Nektar mag. Obwohl die Welt der Menschen - es ist ruhig hier. Als Katze könnte man es dort wohl aushalten. Vögel fliegen durch das Bild. Katzenschnuten im Klassenzimmer geben entsprechende Geräusche von sich. Erregt.
Das ist - die Stimme des Lehrers - ein Garten in der Menschenwelt. Heute - er wendet sich seiner Schülerschaar zu - obwohl sicher seiend - sie sehen ihn nicht - starren auf das Bild der Vögel - der Schmetterlinge - und all dem anderen Getier welches man so töten könnte - ist das Thema - fährt er fort - der Umgang mit dem Menschen - speziell - der Mensch benötigt hin und wieder mal eine Streicheleinheit von uns Katzen - damit er brav an der Stange des Gegängelt werdens läuft.
Im Bild erscheint ein Mensch. Eine Frau. Sommerlich gekleidet. Top - Shorts - barfuß. Ihre Hände dreckig von der Gartenarbeit. Das Gesicht etwas gerötet vor Anstrengung - setzt sie sich in den Schatten der Platane - auf die Rundbank. Genießt - das erkennen die Katzen genau - die Ruhe - die Kühle des Schattens. Neben sich legt sie eine Handvoll - die Katzen stöhnen - nicht fressbare - für sie die Katzen - Erbsenschoten auf die Bank.
Nun - die Stimme des Lehrers erklingt wieder - schaut genau zu. Dieser Mensch benötigt nun - ihr erkennt es ja genau - eine kleine Zuwendung ihres Königs. Wie genau - das könnt ihr nun folgend sehen.
Schweigend schauen sie - die kleinen Katzen. Die Frau hockt weiter auf der Bank. Im Schatten. Die nicht genießbaren Erbsenschoten neben sich. Starrt in die Ferne. Etwas fertig schaut sie aus - dieser Mensch. Dann - eine Katze erscheint - nein - sie keuchen - die kleinen - ein Kater. Gestreift mit weiß sein Fell. Die Pfoten weiß - die Beinchen wild gestreift. Der Blick der gelben Augen gnadenlos. Das Maul schief stehend. Sabber daraus tropfend. Ein Ohr verkrüppelt - das andere zerfetzt. Von ihm - diesem Kater - haben sie schon gehört. In Felinaterra sind er, der Binärkater und die Fehlfarbe so etwas wie Berühmtheiten. Legenden. Selbst ihn nur auf der Leinwand zu sehen - lässt die Kleinen vor Ehrfurcht erzittern.
Dies - der Lehrer ergreift das Wort - ist ein Meister seines Fachs. Ein leises Lächeln schwingt der Stimme bei. Schaut zu und lernt.
Auf seinen krummen gestreiften O-Beinchen läuft der Kater auf den Menschen - es muss - dass wissen die Kleinen nun - seine Frau die sein - zu. Hockt sich neben ihr. Freundlichkeit umgibt ihn. Eine Aura des Geborgen seins für sie - seine Frau die. Hockt er nun da - still - schweigend. Schaut gleich ihr - seiner Frau der - in die Ferne. Dann - sie schauen starr - die Kleinen - streckt der Kater auf der Leinwand die Pfote aus. Ausgefahrene Krallen senken sich ins weiche Fleisch des Arms der Frau der. Sie versteht - das sehen sie - die kleinen. Versteht - dass er - der gestreifte Kater - sie auffordert - ihm zu huldigen - verpackt in der Annahme - sie dürfte ihn kraulen - Zärtlichkeiten austauschen. So sitzen sie da - gemeinsam. Friedlich. Die Sonnen genießend. Eine Menschenhand im Fell des Katers verborgen. Kraulend. Er schnurrt. Das ist zu hören. Im Klassenzimmer. Laut und deutlich. Sie - die Frau die - verliert ihre Angespanntheit. Wird locker. Der Kater legt sich neben sie - den gestreiften Kopf mit den gnadenlosen Augen auf ihre Hand gebettet. Den Schwanz von der Bank hängen lassend. Die Augen geschlossen. Ein Bild der Gelassenheit.
Das Bild erstarrt. Der Umgang mit dem Menschen - die Stimme des Lehrers durchdringt die Stille im Raum - muss gelernt werden. Genau durch solche Aktionen - Zeichen der Zuneigung und der Zusammengehörigkeit - wird der Bund zwischen uns den Herrschenden und ihnen den Dienenden gestärkt. Verfallt nie dem Irrglauben - nur weil wir über ihnen stehen - dass sie - die Menschen alles für uns täten. Wir müssen sie glauben lassen - dass sie über uns stehen - und wir ihnen zugetan sind. Genau dazu - er dreht sich dem Standbild zu - dem Bild der Ruhe - des Friedens - wo Kater und Mensch eine Einheit bilden - sind solche Aktionen bestens geeignet.
Gebt eurem Menschen hin und wieder ein Stück Zucker an Liebesbeweis - und er - euer Mensch - wird - wenn er denn normal ist - alles für euch tun.
Wir verlassen sie nun - diese Schule in Felinaterra. Schauen in die Menschenwelt - dort - wo die Sonne strahlend vom Himmel scheint. Die Blätter der Platane im sanften Wind rascheln. Die Insekten im BeeBeeTree summen und tosen. Dort - wo sie - die Frau die - auf einer Bank hockt - einen gestreiften Kater neben sich. Ja - auch wenn sie es nicht genau weiß - er - der Kater - hat genau aufgepasst - ist ein Meister in seinem Fach - dem Fach - der Umgang mit dem Menschen. Er - der ehemals heimatlose König - nun mit ihr - seiner Magd.
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